Master Archäologie (Einschreibung ab SoSe 2017)

Der Master Archäologie ist ein Verbundstudiengang der drei Fächer

     i) Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

     ii) Klassische Archäologie

     iii) Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte.

Die drei Fachrichtungen können weitgehend selbständig studiert werden können, doch gibt es eine gemeinsame organisatorische Struktur sowie einige gemeinsame Studieninhalte. Bei der Einschreibung wird die als Schwerpunkt studierte Fachrichtung angegeben. Als Besonderheiten des Mainzer Master-Studiengangs sind die umfassende Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) sowie die Einbindung von Angeboten der Hochschule Mainz (Vermessung, Prospektion, Informationssysteme) herauszuheben. Der Studiengang ist seiner Konzeption nach deshalb sowohl für forschungsorientierte Studierende der drei Fachrichtungen als auch für ein anwendungsorientiertes Studium geeignet.

Studienberatung

Es wird dringend geraten, vor Aufnahme des Studiums eine Studienberatung in Anspruch zu nehmen. Wenden Sie sich hierfür bitte an die Fachstudienberater der gewählten Fachrichtung.

Aufbau des Studiengangs

Der Studiengang hat eine einfache 'Architektur'. Das Studienprogramm, das wie bei allen  viersemestrigen Master-Studiengängen insgesamt 120 Leistungspunkte (LP) umfasst, gliedert sich im Wesentlichen in drei Blöcke:

A) Thematische Module, davon mind. 3 im gewählten Schwerpunktfach, die weiteren nach freier Wahl aus den anderen Archäologien, aus Nachbarfächern oder dem Anwendungsbereich (Geoinformation)

B) Zusatzmodule: Davon sind das Praxis- und das Forschungsmodul (Theorieübung sowie Erarbeitung einer Musterrezension) für alle Studierenden verpflichtend, das Modul „Professionalisierung“ (freie Projektarbeit) nur im Schwerpunkt Klassische Archäologie. Optional für alle ist das Modul „Spracherwerb“.

C) Das Masterexamen, bestehend aus der Masterarbeit, der mündlichen Prüfung sowie dem vorab durchgeführten Kolloquium, in dem Ergebnisse der Arbeit zur Diskussion gestellt werden.

Zulassungsvoraussetzungen (inkl. Sprachanforderungen)

Bewerbung jeweils zum 15. Mai und 15. November. Bis zur Einschreibung (!) nachzuweisende Sprachkenntnisse: Latein I oder zwei Jahre schulischer Unterricht (Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie); Latinum (Klassische  sowie Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte).

 Erläuterungen zur Studienpraxis

Grundlage für die Durchführung des Studiengangs sind die Prüfungsordnung und das Modulhandbuch in seiner jeweils aktuellen Fassung (s. rechte Spalte)

Sprachanforderungen im Masterstudiengang

Fachrichtung Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie: Keine spezifischen Anforderungen.

Fachrichtung Klassische Archäologie: Altgriechisch (mind. zwei Jahren schulischer Unterricht  mind. mit der abschließenden Note "ausreichend" oder universitärer Kurs „Griechisch für Fortgeschrittene“) ist.

Fachrichtung Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte: Altgriechisch (wie Klass. Archäologie) oder „fachspezifische Sprachkenntnisse in Neugriechisch“ sind bis zur Anmeldung zur Masterarbeit nachzuweisen.

Athen, Akropolis, Erechtheion (Foto: K. Junker)