Master Archäologie

Beim Master Archäologie handelt es sich um einen Verbundstudiengang der drei sachlich eng verwandten Fächer 
     i) Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
     ii) Klassische Archäologie
     iii) Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte.

"Verbundstudiengang" bedeutet, dass die drei Fachrichtungen weitgehend selbständig voneinander studiert werden können, es jedoch auch gemeinsame Studieninhalte und organisatorische Strukturen gibt. So muss auch bei der Einschreibung die als Schwerpunkt studierte Fachrichtung angeben werden. Eine Besonderheit des Mainzer Master-Studiengangs stellt die umfassende Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) sowie die Einbindung von Angeboten der Fachhochschule Mainz (Vermessung, Prospektion, Informationssysteme) dar. Der Studiengang ist seiner Konzeption nach deshalb sowohl für forschungsorientierte Studierende der drei Fachrichtungen als auch für ein anwendungsorientiertes Studium geeignet.

Studienberatung

Es wird dringend geraten, vor Aufnahme des Studiums eine Studienberatung in Anspruch zu nehmen. Wenden Sie sich hierfür bitte an die Fachstudienberater der gewählten Fachrichtung.

Aufbau des Studiengangs

Der Studiengang hat eine einfache 'Architektur'. Zu absolvieren sind, wie bei allen viersemestrigen Master-Studiengängen, insgesamt 120 Leistungspunkte (LP), im Modellfall also 30 pro Semester. Davon entfallen

60 LP auf 6 thematische Wahlpflichtmodule (à 10 LP)

25 LP auf drei übergreifende Pflichtmodule (Praxis-, Theorie-, Kolloquiumsmodul) 

35 LP auf die Masterarbeit (6 Monate Bearbeitungszeit) und die Abschlussprüfung.

Zulassungsvoraussetzungen - Sprachanforderungen

Siehe die Angaben unter "Zugang zum Studium - Fristen und Termine"

 Erläuterungen zur Studienpraxis

Grundlage für die Durchführung des Studiengangs sind die Prüfungsordnung und das Modulhandbuch in seiner jeweils aktuellen Fassung (s. rechte Spalte)


Pflichtmodule

Von allen Studierenden zu belegen sind das Praxis-, das Theorie- und das Kolloquiumsmodul. Das Praxismodul bietet wie in den Bachelor-Studiengängen die Möglichkeit, Praktika und praktische Übungen als Teil des Studiums zu absolvieren und an Exkursionen teilzunehmen. Das Theoriemodul dient der Verständigung über methodische und inhaltliche Grundsatzfragen der archäologischen Fächer, das Kolloquiumsmodul der Präsentation von Abschlussarbeiten. Diese beiden Module werden gemeinschaftlich von Vertretern aller drei Fachrichtungen durchgeführt.

Thematische Wahlpflichtmodule

In der jeder Fachrichtung ist eine Mindest- und eine Maximalzahl von thematischen Modulen zu absolvieren:
    Vor- und Frühgeschichte: mind. 3, max. 5 thematische Module
    Klassische Archäologie: mind. 3, max. 4 thematische Module
    Christliche Archäologie: 3 thematische Module

Die verbleibenden Module können nach den näheren Regelungen der Prüfungsordnung aus dem Angebot der Fachhochschule, aus anderen Fachrichtungen gewählt werden. Ein thematisches Modul kann als Sprachmodul absolviert werden, insbesondere für den Erwerb von Griechisch-Kenntnissen.

Sprachanforderungen im Master-Studiengang

Bei der Wahl der Fachrichtung "Klassische Archäologie" sind Sprachkenntnisse in Altgriechisch, die in mindestens zwei Jahren schulischer Ausbildung mindestens mit der abschließenden Note "ausreichend" erworben wurden, oder vergleichbare Leistungen bis zur Anmeldung zur Masterarbeit nachzuweisen.

Bei Wahl der Fachrichtung "Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte" sind Sprachkenntnisse in Altgriechisch durch das Graecum oder vergleichbare Leistungen oder alternativ fachspezifische Sprachkenntnisse in Neugriechisch bis zur Anmeldung zur Masterarbeit nachzuweisen.

Bei Wahl der Fachrichtung "Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie" ist das Erlernen einer weiteren modernen Fremdsprache im Sprachmodul optional.Dies gilt ebenso für die Fachrichtungen "Klassische Archäologie" und "Christliche Archäologie und Byzantinistische Kunstgeschichte", insofern die Sprachkenntnisse im Alt- bzw. Neugriechischen nachgewiesen sind. Dabei können Sprachkurse der Johannes Gutenberg- Universität Mainz absolviert werden sowie ggf. von außeruniversitären Einrichtungen erbrachte und vergleichbare Leistungen anerkannt werden.Der zeitliche Aufwand sollte dabei einschließlich Vor- und Nachbearbeitung etwa 300 Stunden umfassen.

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